
Biografie Fürst Alexander
Fürst Alexander, der ursprünglich Politische Wissenschaften und Musikwissenschaft mit Berufsziel Journalismus studiert hatte, musste nach dem Tod seines älteren Bruders Georg-Wilhelm dessen Bestimmung als Erbprinz übernehmen, woraufhin er ein Jura-Studium begann, das er 1989 abschloss.
Bald nach seiner Heirat mit Prinzessin Marie-Luise zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg im Jahre 1993 wurde er Generalbevollmächtigter der Fürstlichen Hofkammer.Seither liegt die Verantwortung für den Erhalt der Baudenkmäler im Zentrum seiner Aufgaben. Allein der bauliche Unterhalt des Schlosses erfordert Aufwendungen, die aus den Eintrittsgeldern nicht erwirtschaftet werden können.
Dementsprechend bringt Fürst Alexander Geschäftsinitiativen im Zeichen einer Öffnung der Fürstlichen Besitzungen auf den Weg. Hierzu gehören "Landpartie" und "Weihnachtszauber", zwei Veranstaltungen, die alljährlich mehr als 60 000 Besucher anziehen.
Weiterhin werden unter der Dachmarke "Fürst Schaumburg" ausgesuchte Produkte wie Sekt, Wein, Schokolade und exklusive Accessoires angeboten. Daneben wird die Tradition des Hauses als kulturelles Zentrum fortgesetzt und ausgebaut, etwa mit den jährlich stattfindenden Meisterkursen der "Internationalen Musikakademie für Solisten" (IMAS), zu deren Vorstand der Fürst gehört. Als Vorsitzender des "Kulturvereins Bückeburg" engagiert er sich für die Förderung der regionalen Musik- und Theaterkultur.
Fürst Alexander ist Schirmherr der "Aktion Kinder in Not", der "Deutschen Gesellschaft für Internationale Hilfe" (Interhelp e.V.) und weiterer karitativer Organisationen.