Geschichtliches

Das Mausoleum in der Bauzeit 1911-1912

Mausoleum Bauzeit 1912 Foto: Privat

Eines der beeindruckendsten Gebäude in Bückeburg ist das Mausoleum der fürstlichen Familie, das unter Fürst Adolf in den Jahren 1911 bis 1916 unter dem Berliner Architekten Paul Baumgarten errichtet wurde. Das Mausoleum, das sich in einem eigens  angelegten Parkteil im Westen des Schlosses befindet, stellt im Bautyp eine freie Variation des römischen Pantheons dar.

Die Eingangsfassade ist ein Beispiel für den beginnenden Neoklassizismus. Experten sprechen im Zusammenhang mit diesem Bauwerk von einem "guten Zeugnis der neuen Gesinnung des frühen 20. Jahrhunderts". Unter der Kuppel des Mausoleums schufen tüchtige Kunsthandwerker eines der größten Goldmosaike Europas. Der Park, in dem das Gebäude steht, wurde passend zum Bauwerk im Jahre 1912 angelegt.

Das Baumaterial ist mit Naturstein verblendetes Ziegelmauwerk; in der Zeit von nur einem Jahr war der Rohbau erstellt. Den Innenausbau stellte man 1916 wegen des 1. Weltkrieges ein, aus Mangel an Materialien wurden die an der Außenfront vorgesehen Bronzefiguren gar nicht und die Marmornischen im Kuppelrund nur gemalt hergestellt.

In dieser Begräbnisstätte des Fürstenhauses  befindet sich in 25 m Höhe die größte Goldmosaikkuppel Europas (500 m²). Der von Prof. Hofer entworfene Engelfries enthält 1.400 Farbtöne.

 
 
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